Umweltzone Berlin kurz vor dem Start - Situationsbericht

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Joey
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Umweltzone Berlin kurz vor dem Start - Situationsbericht

Beitrag von Joey » Mo 31. Dez 2007, 15:35

Hallo zusammen,direkt aus Bärlin dieses Foto:Seit rund einem Monat stehen überall die Schilder an ca 80 Straßen, die in die Innenstadt führen (ein Gebiet mit knapp 90 km².Zusätzlich wird an vielen Litfassäulen plakattiert, dass die Umweltzone kommt und die Luft viel besser wird, Handzettel wurden an die Autofahrer verteilt und alle Leuchttafeln zur Verkehrsbeeinflussung bringen seit Wochen nur die eine Meldung: "UMWELTZONE BERLIN AB 1.1.2008"Von 1,2 Millionen Fahrzeugen in Berlin werden ca 70.000 nicht rein können. Einige Tausens Ausnahmen sind bis jetzt erteilt worden.Stark belastete Straßen mit den höchsten Werten liegen übrigens knapp außerhalb der Umweltzone und dienen als Umfahrung!!!Der Einfachheit halber hat mein das Gebiet des inneren S-Bahnrings genommen, istcalso alles nicht logisch durchdacht!Gruß aus BärlinJoey

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ventilo
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Beitrag von ventilo » Mo 31. Dez 2007, 16:03

Sehr ähnlich stellt sich die Situation auch in Köln da.Die Umweltzonen Schilder sind erstaunlich klein und für nicht eingeweihte kaum wahrnehmbar (wurden auch nicht wie in Berlin abgeklebt).In der Stadt sieht man noch erstaunlich wenige Fahrzeuge mit Plaketten, da kommt das "große Erwachen" wohl erst Neujahr....Ich habe jedenfalls auch nach dem 2.1.08 freie Fahrt mit allen meinen Fahrzeugen, unser "Protest" hat sich also gelohnt.

1300VC
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Beitrag von 1300VC » Mo 31. Dez 2007, 16:08

Passend hierzu der Artikel, welcher heute in der FAZ steht:http://forum.oldtimer-info.d...ssages.afp?xid=905606

Joey
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Beitrag von Joey » Mo 31. Dez 2007, 17:47

Hier noch ein schönes Foto:Die Umweltzonenschilder wurden nach Möglichkeit an vorhandene Masten, Laternen angebracht,...da kann schon mal eng werden..Gibt es eigentlich eine höchst zulässige Höhe für Verkehrszeichen?Das UWZ-Zeichen hängt hier auf 4m!

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ventilo
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Beitrag von ventilo » Di 1. Jan 2008, 11:39

tolles Bild!zum Glück beginnt das Halteverbot erst hinter dem Schild, so hat kann man wenigstens mal anhalten und den Quatsch studieren .....schick' das Bild mal dem ADAC - der kämpft doch immer gegen unseren Schilderwald ....

Joey
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Beitrag von Joey » Mi 2. Jan 2008, 13:17

Gute Idee, bin gestern mal Randbereiche der Umweltzone abgefahren, da stehen noch reichlich Fahrzeuge am Straßenrand ohne Plakette, die meisten werden wohl eine bekommen.Da gibt es Straßen an denen wird mehrfach angekündigt, wer rechts abbiegt oder geradeaus will, dass dort die "ZONE" beginnt.Für uns EX-Westberliner hat der Begriff "zone" ja eine ganz besondere Bedeutung:"ZONE" steht für:Unfreiheit, Diktatur, Polizeistaat, Willkür, Abzocke, Bürokratie, Kontrollen, usw...Es gibt Straßeneinmündungen da steht rechts ein 30-Zonenschild und links ein Umweltzonenschild.Ich habe mal in der Fahrschule gelernt, dass nur Schilder, die rechts stehen geltzen (links kann eins zusätzlich zur Verstärkung stehen)?!Gruße aus der schmuddligen HauptstadtJoey

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Beitrag von Joey » Mi 2. Jan 2008, 13:17

Gute Idee, bin gestern mal Randbereiche der Umweltzone abgefahren, da stehen noch reichlich Fahrzeuge am Straßenrand ohne Plakette, die meisten werden wohl eine bekommen.Da gibt es Straßen an denen wird mehrfach angekündigt, wer rechts abbiegt oder geradeaus will, dass dort die "ZONE" beginnt.Für uns EX-Westberliner hat der Begriff "zone" ja eine ganz besondere Bedeutung:"ZONE" steht für:Unfreiheit, Diktatur, Polizeistaat, Willkür, Abzocke, Bürokratie, Kontrollen, usw...Es gibt Straßeneinmündungen da steht rechts ein 30-Zonenschild und links ein Umweltzonenschild.Ich habe mal in der Fahrschule gelernt, dass nur Schilder, die rechts stehen geltzen (links kann eins zusätzlich zur Verstärkung stehen)?!Gruße aus der schmuddligen HauptstadtJoey

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Beitrag von ventilo » Mi 2. Jan 2008, 13:28

kleine Ergänzung zur Lage in Köln:Bussgelder für unberechtigte Einfahrten in die "Zone" sollen in Köln wohl erst ab dem 1. April fällig werden, wie ich heute morgen erfahren habe.

goggo
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Beitrag von goggo » Mi 2. Jan 2008, 14:18

Wie Tief muss man sinken um FREIWILLIG in Berlin ZONENKONTROLLSTELLE zu spielen:Der größte Hohn wäre es wenn die Dame aus dem ehemaligen Osten käm.... schon schaurig...http://www.duh.de/pressemitt...ilung.ht ... tat:Bürger akzeptieren Umweltzonen: Große Mehrheit macht mitDeutsche Umwelthilfe zieht nach eigenen Feinstaubkontrollen in Berlin, Köln und Hannover erste positive Bilanz und fordert konsequente Weiterentwicklung der Umweltzonen – „Feinstaub-Kontrollteams“ machen auf Verstöße und Sanktionen aufmerksam und fordern Autohalter zu „aktiver Luftreinhaltung“ – Schokoladen-Glückskäfer als Dank für Mitmacher – Jetzt Nachrüstfilter einbauen – Urbane Lebensqualität gründet auf sauberer Luft zum AtmenBerlin, 02. Januar 2008: Die ersten zum Jahreswechsel in Deutschland eingerichteten Umweltzonen in Berlin, Köln und Hannover werden von der großen Mehrheit der Autofahrer offenbar akzeptiert. Diese vorläufige Bilanz zog die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH), nachdem am Morgen „Feinstaub-Kontroll-Teams“ der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation ihre Arbeit aufgenommen und in den drei Metropolen die Einhaltung der Fahrverbote für „Dieselstinker“ beobachtet und Autofahrer zu „aktiver Luftreinhaltung“ aufgefordert hatten.Erste Zählungen der DUH-Mitarbeiter in den Umweltzonen ergaben, dass am Tag zwei nach der Einführung etwa drei Viertel aller Pkw an der Windschutzscheibe mit grünen, gelben oder roten Plaketten gekennzeichnet waren und damit ihre Fahrerlaubnis korrekt für die Mitarbeiter von Polizei und Ordnungsämtern nachweisen. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen den Städten: In Köln trugen 84 Prozent der Pkw eine Plakette, in Berlin waren es 75 Prozent und in Hannover 64 Prozent. Die Mehrzahl der Plaketten trug jeweils die grüne Farbe. Die DUH interpretiert die globalen Zahlen als Ergebnis unterschiedlich intensiver Aufklärungsbemühungen und öffentlicher Diskussionen in den betroffenen Städten.„Die Zahlen belegen: Die Umweltzonen werden von der überwiegenden Mehrzahl der Bürger akzeptiert. Das Signal, dass es sich bei den hohen Feinstaubbelastungen in den Ballungszentren um das schwerwiegendste Luftreinhalteproblem in Deutschland handelt, ist bei der Mehrzahl der Autofahrer angekommen. Das unterscheidet sie von manchen Politikern, Verbandvertretern und Automobilclubs“, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch mit Blick auf Proteste und Klagedrohungen, die es im Vorfeld der Einführung gegen die Umweltzonen gab.Die „Feinstaub-Kontroll-Teams“ der DUH prüfen in den Umweltzonen stichprobenartig die Einhaltung der Fahrverbote. Auch Fahrer von korrekt gekennzeichneten Fahrzeugen werden angesprochen und auf Möglichkeiten zur aktiven Luftreinhaltung, zum Beispiel durch den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel oder die Nachrüstung von Dieselpartikelfiltern hingewiesen. Als symbolischen Dank für die Einhaltung der Regelungen vom ersten Tag an erhalten sie einen „Schokoladen-Glückskäfer“. Autofahrer, die es bisher versäumt haben, eine Feinstaubplakette anzubringen oder gar ihren Dieselstinker unberechtigterweise in der Umweltzone bewegen erhalten einen optisch einem Knöllchen nachempfunden Hinweiszettel, in dem sie auf ihre Pflichten, die drohenden Sanktionen (40 Euro und ein Punkt in Flensburg für jeden Verstoß) aber auch den gesundheitlichen und finanziellen Nutzen beim Einbau eines Nachrüstfilters hingewiesen werden. Nur in Fällen besonderer Ignoranz will die DUH Anzeige erstatten. Insbesondere bei schweren Geländewagen ohne Plakette sollen die Verwaltungen gezwungen werden, die Einhaltung der Vorschriften für die Umweltzonen auch konsequent zu überwachen – und zwar bereits vom ersten Geltungstag an.Die Mitarbeiter der DUH berichteten, dass die Mehrzahl der angesprochenen Autofahrer ihre Aktion ausgesprochen freundlich und interessiert aufnehmen. Selbst Autofahrer ohne Plakette reagierten ohne Aggressionen, mit erkennbar schlechtem Gewissen und mehr oder weniger phantasievollen Ausreden. Die DUH-Feinstaubkontrolle soll in den nächsten Tagen und Wochen fortgeführt und auf Städte wie Stuttgart, Tübingen oder München ausgedehnt werden, wenn dort zum 1. März 2008 oder später die jeweiligen Umweltzonen eingerichtet werden. Insgesamt haben nach Angaben des Umweltbundesamts derzeit 17 weitere Kommunen Umweltzonen angekündigt, weitere sollen in den kommenden Wochen folgen. Unter www.duh.de erfahren Freiwillige, wie sie sich an der DUH-Aktion aktiv beteiligen können.Nach Überzeugung der DUH ist die Einrichtung von Umweltzonen in Deutschland der bisher wichtigste Schritt, dem Recht jedes Einzelnen auf gesunde Luft zum Atmen näher zu kommen. „Das Instrumentarium ist da, jetzt kommt es darauf an, es kreativ einzusetzen und zukunftsfähig zu machen“, sagte Resch. In frühzeitig angekündigten Schritten müssten sukzessive nicht nur Fahrzeuge ganz ohne Plakette, sondern auch solche mit roter, später mit gelber Plakette und in einem letzten Schritt alle Diesel-Fahrzeuge ohne Russfilter aus den Innenstädten verbannt werden. Schon jetzt könnten die Kommunen darüber hinaus, wie in anderen Ländern, durch Verschärfungen auf akute Hochbelastungsphasen reagieren. So könne bei anhaltenden Inversionswetterlagen die Belastung durch tageweise Aussperrung von Fahrzeugen mit roter und gelber Plakette abgemildert werden. Resch erinnerte daran, dass italienische Großstädte bereits seit Jahren in Phasen hoher Feinstaubbelastung mit Maßnahmen bis hin zu rigorosen Fahrverboten an Wochenenden versuchen, für Entlastung zu sorgen.Resch: „Wenn wir wollen, dass unsere Städte wieder mehr urbane Lebensqualität bieten, ist der wichtigste erste Schritt, dass sie uns und unsere Kinder nicht mehr krank machen. Dazu können alle einen Beitrag leisten, nicht nur die Stadtväter- und mütter, sondern insbesondere jeder einzelne Autohalter, der z. B. mit der Nachrüstung seines Diesel-Pkw dafür sorgt, dass die Umweltzonen zu einem Erfolg werden.“Die Brisanz des Feinstaubproblems, insbesondere in verkehrsreichen Ballungsgebieten, wurde von Medizinern und Epidemiologen in den 90er Jahren erkannt, als bei der Bekämpfung des traditionellen Smogs in vielen Industriestaaten beeindruckende Erfolge erzielt wurden, die gesundheitlichen Probleme jedoch nicht in gleichem Maße abnahmen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO und die EU-Kommission gehen in Deutschland von jährlich 75.000 vorzeitigen Todesfällen durch Herz-Kreislauferkrankungen und Lungenkrebs aus. Als wichtigste Einzelursache, insbesondere in den städtischen Hochbelastungszonen, gelten Feinstaubpartikel aus Dieselmotoren (Pkw, Lkw, Baumaschinen etc.). Während der Anteil der verkehrsbedingten Feinstaubemissionen zwar im Landesdurchschnitt unter 20 Prozent liegt, beträgt er in den stark befahrenen innerstädtischen Straßenschluchten bis zu 50 Prozent und führt dort neben den vorzeitigen Todesfällen zu vielen hunderttausend Atemwegs- und Kreislauferkrankungen.Für Rückfragen:Jürgen ReschBundesgeschäftsführer, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin;Mobil.: 0171 / 3649170, Fax.: 030 / 258986-19, E-Mail: resch@duh.deDr. Gerd RosenkranzLeiter Politik, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin;Tel.: 030 / 258986 -0, Mobil: 0171 / 5660577, Fax: 030 / 258986-19, E-Mail: rosenkranz@duh.de

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Beitrag von ford64 » Mi 2. Jan 2008, 15:32

wieso, ist doch sehr löblich.wenn man als Politesse schon keine Arbeit findet, ist der Posten als Öko-polizist doch immer noch besser als HartzIV.¡Viva la seguridad!p.s.: die Plaketten sind zulassungsrechtlich Unsinn.Wenn ich gültigen TÜV auf einen Neuwagen mit Euro4-Norm habe, wird das ohnehin durch die Fahrzeugpapiere und die TÜV-Plakette am Nummernschild bestätigt. Reines Doppelgemoppel, reine Beutelschneiderei.

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